2009

Fluglärm für alle ist keine Lösung (ZSZ)

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Ein bisschen Lärm für alle, damit niemand zu viel abbekommt ? das ist die Idee von «Fairflug». Doch die Initiative ist eine Mogelpackung.

Oliver Steimann

Es ist der einseitigste Abstimmungskampf, den der Kanton Zürich je erlebt hat. In allen Medien, von allen Parteien, auf Flugblättern und Plakatwänden wird ein Nein zur «Fairflug»-Initiative empfohlen. Für ein Ja hingegen steht niemand ein, nicht einmal das Initiativkomitee. Zu spät hat dessen Präsident Kurt Klose realisiert, dass er politisch allein auf weiter Flur steht.

Steinböcke auf dem Pfannenstiel?! (VFSN)

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Wir freuen uns mit und für die Steinböcke, dass sie es in Zukunft noch ruhiger haben werden. Was für 1\'000 Steinböcke möglich ist, müsste auch für 200\'000 Menschen machbar sein! Wir klären zur Zeit ab, inwiefern es möglich ist, auf dem Pfannenstiel eine Kolonie ruhebedürftiger Steinböcke anzusiedeln. Wahrscheinlich ist das wirksamer als 19\'000 Einsprachen...

Der VFSN klagt beim Bundesgericht gegen Südanflüge den ganzen Tag (VFSN)

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Südanflüge sind ausschliesslich während der deutschen Sperrzeiten beantragt und provisorisch genehmigt worden.

Um den Flugbetrieb während der Deutschen Sperrzeiten morgens früh und abends sicherzustellen wurden im Jahr 2003 die neuen Südanflüge vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) provisorisch genehmigt.

Luftfahrtkrise noch schlimmer als gedacht (Handelsblatt)

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Die Luftfahrtindustrie wird in diesem Jahr deutlich höhere Verluste erzielen als bislang erwartet. Der Weltluftfahrt-Verband IATA rechnet nun damit, dass die Airlines am Jahresende einen Fehlbetrag von elf statt neun Milliarden Dollar verkraften müssen.

FRANKFURT. Zwar sehe man etwa im Frachtgeschäft eine Stabilisierung. „Das ist ein Zeichen, dass die Wirtschaft wieder zu arbeiten beginnt, aber es ist schwach und zerbrechlich", sagte IATA-Chef Giovanni Bisignani am Dienstag.

Auch 2010 wird die Branche wohl rote Zahlen schreiben.

Flughafen zwischen Wachstum und Lärm (FW)

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Zwei weitere Abstimmungen über den Flughafen Zürich – Verteilungsinitiative bringt nur dem Osten Vorteile – Politiker sind gefordert

von Beat D. Hebeisen

Auszug:

Der Flughafen Zürich steht seit Jahren im Dilemma, wie das Wachstum und die aus dem Flugverkehr resultierenden Lärmemissionen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können. Tatsache ist: Die Schweizer Wirtschaft braucht eine optimale internationale Anbindung. Davon profitiert nicht nur der Grossraum Zürich, sondern die ganze Schweiz.

Martin Bäumle kandidiert für Zürcher Regierungsrat (TA)

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Nachdem der Vorstand der Grünen auf einen eigenen Kandidaten für die Nachfolge der SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer verzichtet, steigt nun der Grünliberale ins Rennen.

Der Grünliberalen-Chef und Nationalrat Martin Bäumle will Nachfolger von Rita Fuhrer werden. Das bestätigte Bäumle am Samstag dem Fernsehsender «Tele Züri» und der Zeitung «Sonntag»: «Ich habe mich entschieden und kandidiere».

Basis für Bäumles Kandidatur sei der Entscheid des Grünen-Vorstands von letzter Woche, auf einen eigenen Kandidaten verzichten zu wollen.

«Schneiser» bezieht an Mahnwache Stellung (TA)

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Matthias Augustin kämpft seit sechs Jahren für den Stopp der Südanflüge. Er nimmt regelmässig an der monatlichen Mahnwache am Flughafen teil.

Von Wilma Hahn

Forch. – Es ist Punkt 10 Uhr am Sonntagmorgen, als Matthias Augustin am Flughafen Zürich in der Abflugshalle beim Check-in 2 Stellung bezieht. Er trägt Jeans und ein knallgelbes T-Shirt mit der Aufschrift «Flugschneise Süd Nein». In der Hand hält er einen Ballon in derselben Farbe, mit demselben Spruch. Matthias Augustin nimmt an der Mahnwache des Vereins Flugschneise Süd Nein – kurz VFSN – teil.

Fluglärmstreit vor Gericht: Schweiz klagt auf Diskriminierung (TA)

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Die Schweiz und die EU haben in Luxemburg ihre Argumente im Streit um das Flugregime am Flughafen Kloten präsentiert.

Von Stephan Israel

Luxemburg. – Die Schweiz hatte es gestern Mittwoch vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) im Streit um Flugschneisen für den Flughafen Zürich gleich mit mehreren Gegnern zu tun.