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Der Flughafen müsste eigentlich - vor Aufnahme eines neuen Flugregimes, erst recht wenn dieses Flugregime unzulässig ist - dort wo die Immissionsgrenzwerte nicht eingehalten werden können auf eigene Rechnung die vom Lärm betroffenen Gebäude durch Schallschutzfenster oder ähnliche bauliche Massnahmen schützen. Wenn man sich auch nach über 10 Jahren „provisorischen“ Südanflügen sogar vor so lächerlich billigen „Massnahmen“ wie die Fensterschliessmotörli drückt, dann ist einfach nur noch eins: sackpeinlich!
Die wichtigsten News:
Der Flughafen müsste eigentlich - vor Aufnahme eines neuen Flugregimes, erst recht wenn dieses Flugregime unzulässig ist - dort wo die Immissionsgrenzwerte nicht eingehalten werden können auf eigene Rechnung die vom Lärm betroffenen Gebäude durch Schallschutzfenster oder ähnliche bauliche Massnahmen schützen. Wenn man sich auch nach über 10 Jahren „provisorischen“ Südanflügen sogar vor so lächerlich billigen „Massnahmen“ wie die Fensterschliessmotörli drückt, dann ist einfach nur noch eins: sackpeinlich!
Die wichtigsten News:
- Die inzwischen selten gewordenen „Erfolgsmeldungen“ der Luftfahrtindustrie schaffen es immer auf die Titelseite der grossen Zeitungen. Schlechte Nachrichten werden ganz weit hinten und in 5 Zeilen abgehandelt. So wie diese hier. Nur im Landboten wurde dieser Meldung etwas mehr Beachtung geschenkt: Swiss beförderte im ersten Quartal weniger Flugpassagiere (LB).
- Den Flughafen wird das gleiche Schicksal wie die Swissair ereilen. Krampfhaft wird versucht in Zürich eine Drehscheibe des Weltluftverkehrs aufzubauen, obwohl dieses Unterfangen chancenlos ist. Die HSG, nicht als wirtschaftsfeindlich bekannt, kommt zu einer brutal ernüchternden Erkenntnis: Triste Prognose der Uni St. Gallen (TA).
- Es ist einfach nur peinlich, wie sich der Flughafen aufführt, wie er sich vor jeglicher Verantwortung drückt und mit den unzulässig mit Lärm „beglückten“ Menschen umgeht. Immer das gleiche Spiel: Nach 10 Jahren „provisorischen“ Südanflügen und 10 Jahren Verzögerungstaktik, hat das Bundesgericht 2010 endlich ein Machtwort gesprochen. Entweder ändert in so einem Fall die zuständige Bundesrätin einfach eine Verordnung, oder der Flughafen reicht, wie in diesem Fall, ein derart lächerliches Schutzkonzept ein, dass wir gezwungen sind, mit einer Einsprache die Sache noch weiter zu verzögern: Flughafen darf sich bei Lärmschutz Zeit lassen (NZZ).
- Eine sehr gute Frage - aber leider eine ganz schwache Antwort: Einsperren ist nicht schützen (Parlament).
Vor 10 Jahren
- Vor 10 Jahren Schamendigen, heute dank den Südstarts straight der ganze Süden: Globalisierung opfert Schwamendingen (ZSZ).
- Wenn „man“ (man = Politiker) wollte, dann könnte auch der Flughafen Zürich vernünftig betrieben werden: Die Mär von den Landerechten (TA).
- „Safety first“ gilt nur dann wenn eigentlich „capacity first“ gemeint ist. Ansonsten interessierten das BAZL schon vor 10 Jahren sogar die eigenen Sicherheitsrichtlinien nicht: BAZL bewilligt neue Anflugroute entgegen eigenen Sicherheitsbestimmungen (VFSN).
Ausblick und Anlässe:
- 04.05.2014 Mahnwache am Flughafen
- 01.06.2014 Mahnwache am Flughafen
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